Prüfwesen

Aus der Geschichte des Prüfwesen

Wohl so manch einer hat diese Situation schon einmal erlebt. Da wird, direkt oder auf einer Auktion, eine Sammlung, meist im wunderschön mit ornamentalen Verzierungen geschmückten Schaubek-Album aus der Zeit des frühen 20. Jahrhunderts oder gar noch älter, angeboten. Der Besitzer preist die vermeintlich wertvolle Sammlung mit dem Hinweis, auf jahrzehntelangem Familienbesitz, noch vom Urgroßvater gesammelt und seitdem „unberührt“. Da werden Hoffnungen wach, der Jägerinstinkt geweckt, denn Anbieter wie möglicher Käufer wähnen sich – alleine des Alters der Sammlung wegen – schon im finanziellen Schlaraffenland kühnster Besitzträume.

Die hochschwebende Phantasie weicht bei näherer Betrachtung ernüchternder Realität: in dem schönen Album finden sich durchwegs nur billige Werte, nahezu alle teuren Stücke sind Fälschungen, meist primitive Steindruckfälschungen, und nicht selten sind gar billige Falsifikate, Vignetten, statt der teuren Raritäten vorhanden. „Aber das hat doch mein Urgroßvater gesammelt, die müssen doch echt sein“, stammelt der Besitzer, der sich einfach nicht vorstellen kann und will, dass er statt auf einem Vermögen nur auf einer Menge wertlosen Papiers sitzt.

Die Auflösung des vermeintlichen Rätsels bietet die herunterladbare pdf-Datei mit ihrem Rückblick in die Geschichte und Entwicklung des Prüfwesens. Da kann man nämlich lesen, dass auch vor 140 Jahren schon nicht alles Gold war, was glänzte!

Aus der Geschichte des Prüfwesens

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