Herstellungsverfahren

Herstellungsverfahren und ihre Merkmale

herstellungsartenEs ist und bleibt zuweilen wirklich beeindruckend, wie viel man eigentlich selbst, selbst als Laie, als Nicht_Experte, entdecken kann, – wenn man genauer hinschaut. Aber es ist auch genauso beeindruckend, wie gedankenlos, gar unaufmerksam Menschen durch den Tag gehen, ihr Umfeld kaum beahten und wenig von dem wahrnehmen, was sie umgibt.

Dies lässt sich leicht auch auf die Philatelie übertragen. Wenn man von einer Briefmarke nichts wahrnimmt, weder ihre Farbe oder Zähnung noch das Papier und den Druck der Briefmarke sieht und erkennen kann, dann sieht man eben nichts von der Wirklichkeit. Man sieht viellecht nur Katalogwerte, notwendiges Abhaken und ins ALbum stecken, was so aber zweifellos auch etwas übertrieben formuliert ist. Aber man muss die Dinge kennen, um mit ihnen vertraut zu werden, deshalb haben Berufsphilatelisten ja in der Regel einen enormen Kenntnisvorsprung.

Eine technisch bedingte Grenze gilt aber gleich an dieser Stelle zu ziehen: auch die unten angegebenen verlinkten Kapitel mit den dazugehörenden pdf-Dateien können nur as Nötigste in kurzgefasster Form bieten und dies ist nicht genug, um aus dem Lehrling einen Fachmann zu machen.

Diese Dateien können keine Handbücher ersetzen. Sie sollen nur Appetit machen, sich weiter mit der Materie auseinander zu setzen, sich in sie einzulesen und somit mehr Kenntnisse zu gewinnen als in einem Vorwort eines jeden MICHEL-Kataloges steht.

Druckverfahren und ihre Merkmale

In der Briefmarkenkunde steht die Kenntnis der Druckverfahren immer an erster Stelle, auch wenn die Druckverfahren selbst erst im Produktionsprozess eine mittlere Position einnehmen. Aber Papier ohne Bedruck ist nie eine Briefmarke und wenn der Sammler dieses bedruckte Papier – nennen wir es eine Briefmarke – in der Hand hält, dann ist die Unterscheidung bzw. Kenntnis des Druckverfahrens das erste Merkmal der richtigen Einordnung, wie diese denn überhaupt produziert wurde.

Mit der Tradition sind vier bekannte grundsätzliche Druckverfahren zu unterschieden, die in der herunterladbaren Datei in Wort und Bild näher und detailliert beschrieben werden.

Kenntnisse schützen – das gilt ganz besonders hier, denn eine angebliche Briefmarke im Offsetdruck, die aber im Original im Stichtiefdruck produziert wurde, kann eben kein Original sein. Wie man beide Verfahren unterscheidet? Ganz einfach, nur lesen!

Druckverfahren und ihre Merkmale

Papiere und andere Bedruckstoffe

Papiere und andere Bedruckstoffe Es wird häufig vergessen, welche bedeutsame Rolle dem Papier beim Druck von Briefmarken, aber auch bei der Erkennung von Fälschungen zukommt. Gerade bei Ganzfälschungen gelingt es Fälschern heute recht selten, die richtige Sorte zu treffen, weder von der Farbe noch von der Konsistenz her, von dem Originalpapier beigefügten Aufhellern und Fluoreszenzstoffen oder gar speziellen Melierfasern ganz zu schweigen. Aber auch bei Ganzfälschungen alter oder klassischer Marken bereitet es Fälschern zunehmend größere Probleme, die damals benutzten Papiere heute noch irgendwo aufzutreiben. Und Papiere des 20. Jahrhunderts sind eben ganz anders strukturiert und hergestellt als ihre Vorgänger des 19. Jahrhunderts, so dass es wichtig ist, dies zu wissen und zu sehen, wie man diese unterscheiden kann. Mehr dazu erfahren Sie in der herunterladbaren pdf-Datei.

Papiere und andere Bedruckstoffe

Farben und Farbeigenschaften

Das Thema „Farben“ gehört bis heute zu einem der schwierigeren Kapitel in der Philatelie, und dies obwohl seit mehr als 100 Jahren Philatelisten und Verlage hingegangen sind, es transparenter zu machen und im Verständnis zu standardisieren. Dies mag mit den unterschiedlichen „Eigenschaften“ von Farben zusammenhängen, die man einerseits objektiv physikalisch oder chemisch, subjektiv in der Erfassung und Auswirkung und drucktechnisch auf die jeweilige Druckart bezogen definieren kann. Was Sie wissen sollten, um Farben künftig genauer zu sehen und somit Anhaltspunkte für das mögliche Vorliegen von Fälschungen zu gewinnen, erfahren Sie in der herunterladbaren pdf-Datei.

Farben und Farbeigenschaften

Gummierungsarten – Produktion und Merkmale

Auf den ersten Blick mag dieses Thema vielleicht wenig unbedeutend erscheinen, denn am Thema „Gummi“ interessiert doch bestenfalls, ob es Original- oder Neugummi ist, was eine Marke auf der Rückseite zeigt. Aber gerade deshalb ist es wichtig, verschiedene Arten der Originalgummierung und deren Merkmale zu kennen, denn der Gummi ist wie ein unverwechselbarer Fingerabdruck, der in Form und Ausführung beinah einmalig ist, und deshalb auch nicht leicht nachgeahmt werden kann.

Sieht man es rein quantitativ: Nirgendwo sonst bei modernen wertvollen Marken, wird so viel manipuliert wie beim Gummi! Zu wissen, worauf man hier achten sollte, ist also von hohem Wert.

Die herunterladbare Datei gibt dazu wichtige Anhaltspunkte!

Gummierungsarten – Produktion und Merkmale

Zähnungen- Trennungsarten für Postwertzeichen

Schon jeder wird in Katalogen die Kürzel „K“, „Ks“ oder „L“ oberhalb der Markenbildbeschreibung gelesen haben, aber nicht jeder schlägt in der Einführung des Kataloges nach, selbst wenn dies noch so wichtig ist. Gerade bei Ganzfälschungen, aber auch bei Teilverfälschungen von Markenzähnen spielt die Kenntnis der Trennungsarten eine bedeutende Rolle, denn hier machen Fälscher und Verfälscher häufig schon die ersten deutlichen Fehler. Wie man Zähnungen messen kann, welche Geräte einem von Hilfe sein können: dies und vieles mehr erfahren Sie in der herunterladbaren pdf-Datei.

Zähnungen- Trennungsarten für Postwertzeichen

Fluoreszenzen

Seit dem 1. August 1960 und den ersten Postwertzeichen der Dauerserien Heuss I und II ist den Sammlern fluoreszierendes Papier bekannt. Unter dem Begriff versteht man Papiersorten, die unter ultraviolettem Licht eine charakteristische Lichterscheinung, eben die sog. Fluoreszenz, hervorrufen. Während solche Fluoreszenzen nur bei entsprechender Bestrahlung in einer für sie typischen Farbe strahlen, leuchten Phosphoreszenzen auch nach aussetzender Bestrahlung noch eine Zeitlang nach.

Moderne Fälschungen der letzten Jahre sind häufig am leichtesten an der abweichenden Fluoreszenz zu erkennen. Wie man das macht, was man dafür braucht und wie man vorgehen sollte: Dies und vieles mehr erfahren Sie in der herunterladbaren pdf-Datei.

Fluoreszenzen

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