.. zum Schaden der Post

Fälschungen/Verfälschungen zum Schaden der Post

Die Idee, mit gefälschten Briefmarken die Post um das ihr zustehende Entgelt zu betrügen, ist nicht gerade neu. Genau genommen, ist sie so alt wie die Briefmarke selbst, sogar älter. So sagt man Rowland Hill nach, dass er auf die Idee des im voraus zu entrichtenden Portos erst gekommen sei, als er persönlich miterlebte, wie ein junger Mann seiner Geliebten Briefe schickte, deren Annahme diese verweigerte (und dann auch nicht zu zahlen hatte). Des Rätsels Lösung war ein zwischen den beiden Liebesleuten verabredeter Zeichencode auf der Briefhülle, die die eigentliche Mitteilung in Kurzform enthielt, so dass eine Annahme des Briefes sich erübrigte. Schon hier wurde also die Post um die Bezahlung für die erbrachte Beförderungsleistung betrogen, was dann zur Einführung der im voraus zu entrichtenden Gebühr in Form von „Gebührenzetteln“ führte.

Die Idee der „Fälschungen zum Schaden der Post“ ist also nicht neu, wie der in der herunterladbaren pdf-Datei enthaltene Blick auf die wohl berühmtesten deutschen Fälschungen des 19. Jahrhunderts zeigt: Die Straßburger, Barmer- oder Chemnitzer-Postfälschung sind drei Beispiele, die hier genauer beschrieben werden. Übrigens: Heute sind dies teuer zu bezahlende Raritäten!

Fälschungen/Verfälschungen zum Schaden der Post

Moderne Fälschungen zum Schaden der Post

Gerade in den letzten Jahren haben – wachsend mit den Möglichkeiten moderner Druck- und Produktionsmaschinen im In- und Ausland – Fälschungen zum Schaden der Post in einer früher für kaum möglich gehaltenen Art und Weise zugenommen, dass sie speziell für die Deutsche Post zu einem sehr ernsthaften Problem werden.

Dabei werden auch gerade die gängigen Dauermarken, meist im Ausland, in Massenauflagen gefälscht und dann in Deutschland an kleinere Gewerbetreibende, Kioske etc. an den Mann bzw. die Frau gebracht. Natürlich mit gutem Preisnachlass, so dass sich der Erwerb lohnt.
Die herunterzuladende pdf-Datei bietet einen Überblick zu den bekanntesten Fällen der letzten Jahre, die das Thema „Deutsche Einheit“ und offene Grenzen auch auf eine ganz eigene Art und Weise beleuchten.

Moderne Fälschungen zum Schaden der Post

Neuere Postfälschungen von Sondermarken

Fälscher versuchen sich heute dank der preiswerteren und in der Produktionstechnik deutlich vereinfachten Methoden und Möglichkeiten auch an Sondermarken. Dies begann schon Anfang der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts mit vier bisher bekannt gewordenen Fälschungen zum Schaden der Deutschen Post.
Seitdem gibt es keine Ende, wenngleich die Deutsche Post in den letzten Jahren durch Verbesserung der Erkennungsmerkmale ihrer Technik bei der Briefpostsortierung, aber auch durch nicht sichtbare Beimischungen im Papier der Postwertzeichen die automatisierte Erkennungsrate für Fälschungen zu verbessern suchte. Auch die Technik der Fälscher wird besser und so ist es – wie die herunterladbare pdf-Datei zeigt – ein Wettlauf von Hase und Igel. Bleibt am Schluss nur die Frage: Wer gewinnt?

Neuere Postfälschungen von Sondermarken

Verfälschungen und Manipulationen zum Schaden der Post

Wenn von Ganzfälschungen die Rede ist, so gilt es auch, auf verschiedene Möglichkeiten der Verfälschungen zum Schaden der Post einzugehen. Im Gegensatz zu den Ganzfälschungen, also zu den komplett hergestellten Falsifikaten, werden bei Verfälschungen Teile von Original-Marken oder des ursprünglichen Markenpapieres genutzt, um die Post um ihr Entgelt zu betrügen. Das können Halbierungen sein, die gar den Anschein der Rarität erwecken, aber auch entfernte Stempel, selbst schon einmal gebrauchte, dann aber nochmals – weil unentwertet gebliebene – Marken fallen in diesen Bereich.

Die herunterladbaren pdf-Dateien informieren über die Tricks der häufig auch kleinen privaten Betrüger, die vielleicht nicht vorsätzlich betrügen wollen, deren Scherz aber er Post nicht selten zu weit geht.

Verfälschungen und Manipulationen zum Schaden der Post

Postfälschungen – eine Gefahr für die Philatelie?

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