.. zum Schaden der Sammler

Fälschungen/Verfälschungen zum Schaden der Sammler

Schon recht früh wurden Postwertzeichen gefälscht, um Sammler zu täuschen und zu übervorteilen. Eine der ersten Studien hierzu erschien aus der Feder von Johann Baptist Moens im Jahre 1862 in französischer Sprache, der er den Titel „Über die Fälschung von Postmarken“ gab. Auch der „Bazar für Briefmarkensammler“, die erste deutsche Verbandszeitschrift (des Süddeutschen Philatelisten-Vereines), die nur ein Jahr, 1869/70 erschien, versäumte in keiner der monatlichen Nummern, auf neu bekannt gewordene Fälschungen aufmerksam zu machen.

Alfred Moschkau, einer der ersten deutschen Philatelisten, veröffentlichte ab 1871 zahlreiche Fälschungsmeldungen, etablierte sich im gleichen Jahr als Markenprüfer und kämpfte Zeit seines Lebens unermüdlich gegen Fälschungen, Fälscher und Verfälscher – teils recht erfolglos, wie er später selbst eingestehen musste. Paul Lietzow bezeichnet 1879 den „Fälschungsunfug“ als „Nagel zum Sarge der Philatelie“, veröffentlichte gleichzeitig eine weltweite Liste aller ihm bekannten Fälschungen, die rund 70 Seiten umfasste, und forderte die Einrichtung eines „Sammlerschutzes“.

Die herunterladbare pdf-Datei zeigt die Entwicklung und deren Hintergründe auf, geht auf die Verfallserscheinungen bei alten Briefmarken ein, aber auch auf die damit verbundenen, vielleicht gar ursächlichen Qualitätstrends und die Branche der Reparateure und auf das Thema Verfälschungen.

Fälschungen/Verfälschungen zum Schaden der Sammler

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